Häufige Fragen

Was ist die Haushaltsbeteiligung?

Diese Plattform bietet Ihnen die Möglichkeit, sich aktiv an den Planungen des städtischen Haushalts zu beteiligen. In einer ersten Phase konnten Sie vom 9. bis zum 23. September 2026 eigene Sparvorschläge und Einnahme-Ideen für das kommende Haushaltsjahr einreichen. Dabei sind mehr als 400 Vorschläge eingegangen. Alle Ideen werden derzeit mit Blick darauf geprüft, ob sie die genannten Kriterien erfüllen (siehe „Welche Ideen eignen sich für die Haushaltsbeteiligung?“). Zu allen potenziell umsetzbaren Vorschlägen gibt die Stadtverwaltung eine erste Einschätzung ab. Danach folgt die Abstimmungsphase. Den Startschuss bildet ein Bürgerabend am 15. Oktober, bei dem Bürgerschaft, Verwaltung und Politik miteinander ins Gespräch kommen. Anschließend können Sie die Ideen bis zum 25. Oktober hier auf der Plattform kommentieren und darüber abstimmen. Die Ergebnisse werden den politischen Gremien für die Haushaltsplanberatungen vorgelegt. Abschließend entscheidet der Stadtrat, welche Maßnahmen umgesetzt werden können. Danach werden alle Ergebnisse auf dieser Plattform veröffentlicht.

Welche Ideen eignen sich für die Haushaltsbeteiligung?

Damit ein Vorschlag umsetzbar ist, muss er im Zuständigkeitsbereich der Stadt liegen. So können zum Beispiel Ideen zu privaten Flächen oder Einrichtungen nicht in die Haushaltsplanungen aufgenommen werden. Ihr Vorschlag muss konkret sein und sich auf ein bestimmtes Vorhaben beziehen. Wenn Sie zu allgemein formulieren („Bei Bauvorhaben sparen“), kann Ihr Vorschlag nicht zugelassen werden. Bitte begründen Sie Ihren Vorschlag zudem sachlich. Vorschläge, die ein rein privates Interesse fördern, werden nicht zugelassen. Doppelte Ideen werden nach der ersten Phase zusammengefasst. 

Wer darf mitmachen?

Die Beteiligung zum Haushalt ist ein Angebot für die Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Monheim am Rhein. Die Plattform soll denjenigen Monheimerinnen und Monheimern eine Möglichkeit zum Mitgestalten geben, die nicht bereits ein politisches Mandat innehaben. Ratsmitglieder sind daher von der Teilnahme ausgeschlossen. Mitglieder von Ausschüssen, sogenannte Sachkundige Bürgerinnen und Bürger, können sich gerne zu Themen aus Fachbereichen einbringen, für die sie nicht bereits in einem Ausschuss des Stadtrats vertreten sind. Beschäftigte der Stadtverwaltung und der städtischen Tochtergesellschaften, die in Monheim am Rhein leben, beteiligen sich ausschließlich an Diskussionen, die nicht mit ihrer beruflichen Tätigkeit verbunden sind. Die Beteiligungsplattformen der Stadt Monheim am Rhein richten sich an Erwachsene und solche Jugendliche, die aufgrund ihrer Einsichtsfähigkeit in der Lage sind, die Spielregeln und Nutzungsbedingungen zu verstehen und einzuhalten.

Wie mache ich mit?

Die Teilnahme ist in beiden Phasen online über das Mitmach-Portal sowie auch analog möglich. Das Team der Bürgerschaftsbeteiligung nimmt Beiträge telefonisch unter den Rufnummern +49 2173 951-1580/1581 entgegen. Eine Abstimmung über die Ideen wird auch auf einem Bürgerabend am 15. Oktober möglich sein. Das Team der Bürgerschaftsbeteiligung ist auch per E-Mail unter beteiligung@monheim.de erreichbar.

Muss ich mich registrieren? 

Eine Registrierung auf der Plattform ist in der Ideenphase nicht erforderlich. Das soll eine möglichst niedrigschwellige Eingabe von Ideen ermöglichen. Die Abstimmung über die Vorschläge wird ausschließlich mit Anmeldung möglich sein, da jede abgegebene Stimme das Abstimmungsergebnis direkt beeinflusst. Die Registrierung, wie immer auch mit den Zugangsdaten des Monheim-Passes möglich, dient dazu, Mehrfachabstimmungen zu verhindern und die Aussagekraft sowie Fairness des Abstimmungsergebnisses zu gewährleisten. 

Was passiert mit den eingereichten Ideen?

Nach Ende der Ideenphase prüft die Verwaltung die eingegangenen Vorschläge. Alle potenziell umsetzbaren Ideen werden mit einer ersten finanziellen Einschätzung versehen und im Anschluss zur Abstimmung gestellt. Die Abstimmungsphase startet mit einem Bürgerabend am 15. Oktober, bei dem die Monheimerinnen und Monheimer mit Vertretern der Verwaltung und der Politik ins Gespräch kommen und auch gleich für ihre bevorzugten Ideen abstimmen können. Sie endet am 25. Oktober. Die Ergebnisse werden den politischen Gremien für die Haushaltsplanberatungen vorgelegt. Welche Vorschläge aus der Bürgerschaft aufgegriffen und umgesetzt werden sollen, entscheidet abschließend der Stadtrat.